Vernetzung intern und extern

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Bei der Vernetzung zu Open-Science-Themen geht es einerseits darum, interne Netzwerke zu knüpfen, in denen Erfahrungen geteilt und Strategien für die Einrichtung entwickelt werden können. Andererseits geht es auch um die Vernetzung mit externen Akteur:innen, die in einem bestimmten Open-Science-Themenbereich aktiv sind.

Je nach Größe und Entwicklungsstand der Einrichtung kann es sinnvoll sein, Netzwerke für einzelne Open-Science-Themenbereiche zu knüpfen. Es sollte aber auch eine Struktur geben, in der Expert:innen verschiedener Open-Science-Themenbereiche zusammenkommen, um Erfahrungen zu teilen und Synergien zu nutzen.

Ein weiterer wichtiger Aspekt für solche Netzwerke ist die Verknüpfung verschiedener Ebenen und Funktionen der Einrichtung. Dies reicht von Studierenden über Postdocs zu Gruppenleiter:innen und schließt auch alle relevanten Akteur:innen des Research Support, z.B. der Bibliothek, des Rechenzentrums, der Öffentlichkeitsarbeit, mit ein. Wichtig ist dabei, dass innerhalb der Open-Science-Community alle Stimmen gleichberechtigt sind und an Entscheidungen gleichermaßen beteiligt werden, unabhängig von ihrer Rolle innerhalb der Einrichtung. Zur bottom-up Vernetzung im Bereich Open Science gibt es ein Handbuch aus den Niederlanden.

Die Open-Science-Community könnte zum Beispiel folgendermaßen organisiert sein:

Um verschiedene Ebenen und Funktionen zu verzahnen und ein gemeinsames Verständnis von Problemen und Lösungen zu entwickeln, kann es auch sinnvoll sein, interne Programme aufzulegen um Expertise auszutauschen. Dies können zum Beispiel Tandem-Programme sein, in welchen Mitarbeiter:innen aus Research Support und Forschung sich gegenseitige Einblicke in ihre Arbeit geben.

Zusätzlich zur internen Vernetzung ist der Erfahrungsaustausch mit externen Open-Science-Communities sehr wichtig, um sich über Good-Practices-Beispiele und Erfahrungen mit internem Kulturwandel auszutauschen. Gerade für kleinere Einrichtungen kann es von Vorteil sein, externe Kontakte zu knüpfen um gemeinsam mit externen Stakeholdern Ressourcen, z.B Open-Science-Infrastruktur oder Trainingsmöglichkeiten, bereitstellen zu können. Zudem bietet die lokale Vernetzung, z.B. mit lokalen Unternehmen oder politischen Entscheidungsträger:innen im Bereich Open Innovation oder mit lokalen Freiwilligeninitiativen oder Schulen im Bereich Citizen Science, die Möglichkeit, externe Kooperationspartner:innen für Open-Science-Initiativen zu gewinnen.

Beispiele für interne Open-Science-Communities

Interessante (inter)nationale Netzwerke könnten sein:

Open Access

Open Access Network

Deutsche Research Software Engineers

Internationale Research Software Engineers

Citizen Science

European Citizen Science Association

Bürgerschaffenwissen Netzwerk

Open Educational Resources

European Network of Open Education Librarians

Research Quality Management

German Reproducibility Network

Internationale Reproducibility Networks

 

 

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